Zépé's Virtuelles Muminforschungszentrum
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Sekundärliteratur

Inhalt:
a) Deutsche Sekundärliteratur über Tove Jansson und die Muminwelt
b) Sekundärliteratur in anderen Sprachen
c) Bücher und Zeitschriften
d) Weiterführende Literatur

a) Deutschsprachige Sekundärliteratur

... über Tove Jansson und die Muminwelt ist einigermaßen rar. Diese kurze Liste kann aber um einige Online-Ressourcen ergänzt werden. Vgl. dazu die Aufstellung muministischer Links.

Hans Fromm u. a. (Hrsg.)
Jahrbuch für finnisch-deutsche Literaturbeziehungen Nr. 27
Mitteilungen aus der Deutschen Bibliothek, Helsinki 1995

Neben vielem anderen enthält dieser Band zwei muministische Artikel von Andreas Bode und Kristina Maidt-Zinke.

Mareike Jendis
Mumins wundersame Deutschlandabenteuer
Institutionen för moderna språk / Umeå universitet, 2001

Diese Dissertation behandelt die Rezeptionsgeschichte der Mumin-Bücher im deutschen Sprachraum. Dabei wird schauerlich eindrucksvoll dargelegt, wie sich immer wieder Übersetzungen absichtlich vom Original entfernten – und vor allem warum.

Tuula Karjalainen
Tove Jansson – Die Biografie
Verlag Urachhaus, Stuttgart 2014

Die Übersetzung der zum Jubiläumsjahr geschriebenen Monographie (s. u.) ins Deutsche.

Gunda Mairbäurl et al. (Ed.)
Kinderliterarische Mythen-Translation
Chronos-Verlag, Zürich, 2012

Muminwelt, Tolkiens Mittelerde-Kosmos und C. S. Lewis' Narnia-Erzählungen werden hier als Wegbereiter/-begleiter des phantastischen Paradigmas in der Kinder- und Jugendliteratur untersucht.

Irma Müller-Nienstedt
Die Mumins für Erwachsene
Dissertation, Zürich und Düsseldorf, 1994

Auf der Grundlage der Psychologie C. G. Jungs werden Aspekte des Individuationsprozesses von Tove Jansson aufgezeigt.

(sv. » Farväl till Mumindalen«)

b) Sekundärliteratur in anderen Sprachen

...ist reichlicher vorhanden. Zu nennen wären:

Salme Aejmelaeus
Kun lyhdyt syttyvät. Tove Jansson ja muumimaailma
Finlands Barnboksinstitut, Åbo/Turku, 1994
(fi., Zusammenfassung en.)

»Wenn die Laternen leuchten. Tove Jansson und die Muminwelt« ist eine Gesamtdarstellung des Muminwerks und bedeutender Motive darin, entstanden anlässlich des 80. Geburtstags von Tove Jansson.

Birgit Antonsson
Det slutna och det öppna rummet. Om Tove Janssons senare författarskap
Carlssons, Stockholm, 1999
(sv.)

»Der verschlossene und der offene Raum« setzt sich mit den späteren Büchern Tove Janssons auseinander.

Christina Björk
Tove Jansson. Mycket mer än Mumin
Bilda förlag, Stockholm, 2003
(sv.)

»Tove Jansson. Viel mehr als Mumin« stellt chronologisch und in subjektiver Annäherung sowohl Leben als auch Gesamtwerk von Tove Jansson dar.

Barbro K. Gustafsson
Stenåker och ängsmark – Erotiska motiv och homosexuella skildringar i Tove Janssons senare litteratur
Almqvist & Wiksell, Uppsala, 1992
(sv.)

»Steinacker und Grasland – Erotische Motive und homosexuelle Darstellungen in Tove Janssons späteren schriftstellereischen Werken« beleuchtet wohl genau dieses.

Sonja Hagemann
Mummitrollbøkene – en litterær karakteristikk
Aschehoug, Oslo, 1967
(no.)

Eine angenehmerweise nicht völlig kritiklose Darstellung der Mumin-Bücher und ihrer Hintergründe. Der Verlag brachte diese Probevorlesung der Verfasserin als Weihnachtsgabe heraus.

Sirke Happonen
Vilijonkka ikkunassa. Tove Janssonin muumiteosten kuva, sana ja liike
WSOY, Porvoo, 2007
(fi.)

»Die Filifjonka am Fenster« – Dissertation über Wort/Bild/Gefühl in den Mumin-Werken, Prachtband mit vielen Abbildungen, bisher nur auf finnisch.

Sirke Happonen
Muumiopas
Suomalaisen Kirjallisuuden Seura, Helsinki, 2012
(fi.)

Ein veritables und umfangreiches »Mumin-Lexikon« (so die Bedeutung des Titels) mit zahlreichen Stichwörtern und etlichen Exkursen zu Figuren, Hintergründen und übergreifenden Themen des Mumin-Kosmos.

Tove Holländer
Från idyll till avidyll – Tove Janssons illustrationer till muminböckerna
Finlands Barnboksinstitut, Åbo/Turku, 1983
(sv.)

»Vom Idyll zum Gegenteil« untersucht wissenschaftlich das Verhältnis von Text und Bild in den Mumin-Büchern sowie die zeitliche Entwicklung dabei; zahlreiche Abb., auch und gerade von Skizzen Tove Janssons.

John-Henri Holmberg et al. (Ed.)
Science Fiction Forum 57 – Om Tove Jansson och mumintrollen
Skandinavisk förening för science fiction, Stockholm, 1973
(sv.)

In nur 300 Exemplaren erschienene Fanzine-Sonderthemennummer mit u. a. einem großen Beitrag von Harry Hackzell.

Anneli Ilmonen et al. (Ed.)
Tove – minnesutställning
Tammerfors Konstmuseum, Tampere, 2002
(sv.)

Katalog zur ersten umfassenden Gedächtnisausstellung (Juli bis September 2002). Mit Beiträgen von Yvonne Bertills, Elina Bonelius, Sirke Happonen, Mirja Kivi, Erik Kruskopf*, Annukka Lario, Ari Latvi**, Hannu Mäkelä, Tuula Rantanen, Johanna Sinisalo, Juhani Tolvanen, Birgitta Ulfsson, Eduard Uspenski, Boel Westin.

*) über Signe Hammarsten-Jansson **) über Viktor Jansson
W. Glyn Jones
Vägen från Mumindalen
Bonniers, Stockholm, 1984
(sv.; en. »Moominvalley And Beyond«)

»Der Weg aus dem Mumintal / Mumintal und darüber hinaus« stellt das schriftstellerische Werk Tove Janssons von den Mumin- bis zu den späteren Erwachsenenbüchern Buch für Buch vor.

Tuula Karjalainen
Tove Jansson – Tee työtä ja rakasta
Tammi, Helsinki, 2013
(fi.; sv. »Tove Jansson – Arbeta och älska«)

»Tove Jansson – Arbeiten und lieben« ist eine neue Monographie zum Jubiläumsjahr. 2014 erschien sie auch in deutscher Übersetzung (s. o.).

Petter Karlsson
Muminvärlden & verkligheten: Tove Janssons liv i bilder
Max Ström, Stockholm, 2014
(sv.)

»Die Muminwelt und die Wirklichkeit: Tove Janssons Leben in Bildern« bringt große Mengen von teils erstmals veröffentlichten Fotos aus dem Familienalbum, zahlreiche Illustrationen Tove Janssons und einen ausführlichen biografischen Text.

Mirja Kivi
Mumindalen. Figurerna som kom på museum
Schildts, Helsinki, 2000
(sv.; fi. »Muumilaakso. Tarinoista museokokoelmaksi«; en. »Moominvalley – from tales to a museum collection«)

»Das Mumintal. Von Geschichten zu einer Museumssammlung« präsentiert wie diese WWW-Seiten einen Überblick der Muminwelt, mit besonderer Berücksichtigung des extern Mumintal-Museums in Tampere/Finnland.

Mirja Kivi
Company and solitude in the Moominvalley
Tampere Art Museum, 2000
(en.)

»Gemeinschaft und Alleinsein im Mumintal«, eine Buchveröffentlichung aus dem Mumintal-Museum in Tampere, thematisiert den Aspekt des Lebens im Hinblick auf Andere anhand eines Rundgangs durch die Mumingeschichten und Figuren der Bücher.

Mirja Kivi
Sagans Öar
Tammerfors Konstmuseum, 2003
(sv.)

»Die Inseln ~in den Geschichten~« (schwer eindeutig übersetzbar) – Veröffentlichung des Mumintalmuseums Tampere zur Ausstellung 2003-2005 über Inseln in Leben und Werk Tove Janssons.

Mirja Kivi et al.
What's this? Tove Janssonin muumisarjakuvia ja luonnoksia
Tampereen taidemuseo, 2005
(fi. + Abstracts in anderen Sprachen)

Veröffentlichung des Mumintalmuseums Tampere über die Vorzeichnungen der Mumin-Comics. Sehr großer Bildteil.

Erik Kruskopf
Bildkonstnären Tove Jansson
Bonniers, 1992
(sv.)

»Die Künstlerin Tove Jansson« beschäftigt sich mit Biographie und künstlerischem Werdegang Tove Janssons allgemein, wobei die Muminwelt nur in einigen wenigen Kapiteln behandelt wird. Der Schwerpunkt liegt auf dem malerischen Werk.

Erik Kruskopf
Skämttecknaren Tove Jansson
Schildts, 1995
(sv.)

»Die Cartoonistin Tove Jansson« stellt das humoristisch-zeichnerische Werk Tove Janssons in den Mittelpunkt. Die biographische Betrachtung legt daher den Fokus auf die Jahre vor und während des 2. Weltkriegs.

Virpi Kurhela (Ed.)
Muumien taikaa: Tutkimusretkiä Tove Janssonin maailmaan
Suomen nuorisokirjallisuuden instituutti, 1996
(fi. + Abstracts en.)

»Mumin-Zauber: Erkundungen in Tove Janssons Welt«, herausgegeben vom Finnischen Institut für Kinder- und Jugendliteratur, versammelt Beiträge von Boel Westin, Lena Kåreland, Torsten Rönnerstrand, Shizuo Takahashi, Suvi Ahola, W. Glyn Jones, Andreas Bode, Taina Rajanti, Nancy Huse, Tordis Ørjasæter, Lars Bäckström, Grzegorz Leszczyñski.

Lena Kåreland, Barbro Werkmäster
Livsvandring i tre akter
Svenska Barnboksinstitutet / Hjelm förlag, Uppsala, 1994
(sv.)

»Lebenswanderung in drei Akten« behandelt die drei Bilderbücher [BM], [TT] und [GR] als Trilogie, deren gemeinsames Reisemotiv Anlass zu Vergleichen mit weiterer Literatur und entsprechenden Interpretationen bietet.

Jukka Laajarinne
Muumit ja olemisen arvoitus
Atena, Jyväskylä, 2009
(fi.; sv. »Mumin och tillvarons gåta«)

»Mumin und das Mysterium des Seins« – sowohl eine Untersuchung der Mumin-Welt unter existenzphilosophischen Aspekten als auch eine Darstellung der Existenzphilosophie unter Zuhilfenahme der Mumin-Bücher.

Kate McLoughlin & Malin Lidström Brock (Ed.)
Tove Jansson Rediscovered
Cambridge Scholars Publishing, 2007
(en.)

Wissenschaftliche Aufsätze von Evelyn Arizpe, Corinne Buckland, Mikiko Chimori, Tess Cosslett, Elina Druker, Barbro Gustafsson, Sirke Happonen, Nancy Huse, Mareike Jendis, Lena Kåreland, K. A. Laity, Kate McLoughlin, Jukka Mikkonen, Yvonne Nummela, Agneta Rehal-Johansson, Claire Sharpe, Boel Westin, Sonia Wichmann, Jean Webb.

Maria Nikolajeva (Ed.)
The Lion and the Unicorn, Volume 38, No. 2 / April 2014
The John Hopkins University Press, 2014
(en.)

Zum Jubiläumsjahr brachte dieses »Critical Journal of Children's Literature« eine Nummer mit Tove-Jansson-Schwerpunkt. Einleitung von Maria Nikolajeva und wissenschaftliche Aufsätze von Charlotte Berry, Sirke Happonen, Zoe Jaques, Björn Sundmark. Ferner einige Besprechungen anderer Bücher.

Susanna Pettersson et al. (Ed.)
Lusten att skapa och leva – Tove Jansson
Förlaget, 2016
(sv.)

Katalog zur Wanderausstellung 2016/17 in Stockholm, Göteborg, Kopenhagen und London. Mit Textbeiträgen von Tuula Karjalainen, Paul Gravett, Boel Westin und Frank Cottrell-Boyce.

Agneta Rehal-Johansson
Den lömska barnboksförfattaren. Tove Jansson och muminverkets metamorfoser
Makadam förlag, Göteborg/Stockholm, 2006
(sv.)

Darstellung der literarischen Entwicklung Tove Janssons von der Widerspigelung eigener Kindheitsidyllen hin zu düster-doppelbödigen Realweltauseinandersetzungen.

Helen Svensson (Hrsg.)
Resa med Tove. En minnesbok om Tove Jansson
Schildts, 2003
(sv. + no.)

»Reise mit Tove. Ein Erinnerungsbuch über Tove Jansson« vereint Texte von etlichen Freunden, Bekannten und Verwandten: Mami Adachi, Maria Antas, Marianne Backlén, Lars Bäckström, Vivica Bandler, Christina Björk, Bo Carpelan, Greta Gustafsson, Per Olov Jansson, Sophia Jansson, Erik Kruskopf, Muddle Lilius, Tordis Ørjasæter, Tuulikki Pietilä, Majlis Qvickström, Irmelin Sandman Lilius, Margareta Strömstedt, Juhani Tolvanen, Mayumi Tomihara, Birgitta Ulfsson, Thomas Warburton, Boel Westin.
Außerdem wird hier posthum eine bislang unveröffentlichte Kurzgeschichte Tove Janssons gedruckt, vgl. Erwachsenenliteratur/einzelne Geschichten.

Jennica Thylin-Klaus & Julia Tidigs (Red.)
Historiska och Litteraturhistoriska Studier 89
Svenska Litteratursällskapet i Finland, Helsingfors, 2014
(sv.)

Zum 100. Geburtstag von Tove Jansson ein Schwerpunktband der Schwedischen Literaturgesellschaft in Finnland. Wissenschaftliche Artikel von Maria Antas, Sirke Happonen, Tuula Karjalainen, Björn Sundmark, Boel Westin. Außerdem weitere Artikel und 3 Nachrufe.

Juhani Tolvanen
Vid min svans! Tove och Lars Janssons tecknade Muminserie
Schildts förlag, Helsinki, 2000
(sv.; fi. »Tove ja Lars Jansson – Muumipeikko-sarjakuvan tarina«)

»(Bei meinem Schwänzchen!) Die Mumin-Comics von Tove und Lars Jansson« stellt die Geschichte der Mumin-Comics der Jansson-Geschwister dar, bringt dabei zusätzlich etliche von TJs Frühwerken in voller Länge.

冨原 眞弓 [Mayumi Tomihara]
トーヴェ・ヤンソンと  ガルムの世界 [Tove Jansson und die Welt von Garm]
青土社 [Ozuchi], 2009
(ja.)

Mit dem Untertitel »Die Geburt der Muminwelt« stellt diese gründliche Abhandlung die umfangreiche und langjährige Tätigkeit Tove Janssons für die politisch-kulturelle Satirezeitschrift »Garm« dar, aus der schließlich der Mumintroll zeichnerisch hervorging.

Boel Westin
Familjen i dalen
Bonniers, Stockholm, 1988
(sv.)

»Die Familie im Tal« behandelt die Mumins und ihre mögliche Botschaft; die Autorin stützt sich auch auf Tagebuchaufzeichnungen Tove Janssons, wodurch gleichzeitig ein Bild ihrer Jugendzeit entsteht.

Boel Westin
Tove Jansson. Ord, bild, liv
Albert Bonniers förlag, 2007
(sv.)

»Tove Jansson. Wort, Bild, Leben« – große Biographie von 2007 mit viel neuem Material.

Tordis Ørjasæter
Möte med Tove Jansson
Gebers, 1985
(sv.; no. »Møte med Tove Jansson«)

»Begegnung mit Tove Jansson« beruht auf persönlichen Treffen der Autorin mit Tove Jansson, enthält daher zahlreiche biografische Hinweise und Werkerklärungen quasi aus erster Hand. Deutlich für jüngere Leserschaft konzipiert.

c) Bücher und Zeitschriften

...in denen es wenigstens teilweise um Tove Jansson geht:

Lars Bäckström
Under välfärdens yta
Rabén & Sjögren, Stockholm, 1959
(sv.)

»Unter der Wohlfahrtsoberfläche« ist eine Sammlung von Aufsätzen, deren zwei auch eine »Mumingesinnung« bzw. pädagogische Tendenzen in den Mumin-Büchern diskutieren. Die Umschlagzeichung fertigte Tove Jansson an.

Lars Bäckström
Vänkritik
Sober förlag, Stockholm, 1997
(sv.)

Auch der Band »Freundeskritik« sammelt verschiedene Essays und Artikel, von denen sechs Tove Jansson gewidmet sind, und das aus einer eher literarischen als wissenschaftlichen Perspektive. Themen sind Briefkorrespondenz, Gesamtkunstwerk, Alternativwelt u. a. Die Umschlagsvignette des früheren Buches wurde absichtsvoll wiederverwendet.

Bild & Bubbla Nr. 196
Seriefrämjandet, 2013
(sv.)

Tove-Jansson-Schwerpunktnummer des bedeutenden schwedischen Comic-Magazins. Neben vielem anderen eine Reihe Huldigungs-Comics von »Beeinflussten«.

Böckernas Värld 5+6/1967
(sv.)

Diese von etwa 1966 bis 1971 laufende Literaturzeitschrift widmete Tove Jansson eine Titelgeschichte. Herausgeber Uno Florén besuchte sie in Helsinki, hierbei entstanden auch anderswo nicht zu sehende Fotos. Außerdem sind zwei Gedichte Tove Janssons abgedruckt, eins davon im Faksimile mit zusätzlicher Zeichnung.

HS Teema - Tove Jansson ja muumit
Helsingin sanomat, 2013
(fi.)

Tove-Jansson-Sonderheft der finnischen Tageszeitung »Helsingin sanomat«. In den Artikeln begegnet man vor allem Menschen, die mit Tove zu tun hatten oder an Orten leben, an denen sie einst war.

Tauno Karilas
Robinsonista Muumipeikkoon
Werner Söderström Osakeyhtiö, Porvoo/Helsinki, 1962
(fi.)

»Von Robinson zum Mumintroll«, so wird hier in 50 kurzen Autorenbiographien die Entwicklung der Kinder- und Jugendliteratur vorgestellt – Tove Jansson dient zu diesem Zeitpunkt der Erscheinung also bemerkenswerterweise als vorläufiger Schlusspunkt.

Opsis Barnkultur 1/2010
(sv.)

Diese Themennummer der Zeitschrift für Kinderkultur Opsis enthält Artikel von Christina Björk, Jesica Gedin, Margareta Strömstedt, Lena Kåreland, Janina Orlov und Boel Westin.

Scandinavian Retro Klassiker Nr 2, 2014
(sv.)

Diese Themennummer der Design-Zeitschrift Scandinavian Retro beleuchtet das Werk Tove Janssons vor allem aus Sammlerperspektive (Merchandising inklusive), enthält aber auch Biographisches und ein kurzes muministisches Lexikon.

Bo Strömstedt (Red.)
Min väg till barnboken
Albert Bonniers förlag, Stockholm, 1964
(sv.)

»Mein Weg zum Kinderbuch« wird in diesem Sammelwerk von 21 Kinderbuchautoren erzählt. Das kurze Kapitel über Tove Jansson entstand im Interview mit Bo Carpelan und ist eins der seltenen und frühesten Zeugnisse, in denen sie über ihre Arbeit öffentlich reflektiert.

d) Weiterführende Literatur

Vivica Bandler
Adressaten okänd
Norstedts, Stockholm, 1992
(sv.)

Unter dem Titel »Empfänger unbekannt« veröffentlichte die Regie-Ikone des schwedischsprachigen Theaters Vivica Bandler ihre Memoiren. Dazu gehört selbstverständlich auch ein »Tove«-Kapitel, eingeschlossen einige Fotos und eine ansonsten unveröffentlichte Gästebuchzeichnung der langjährigen Freundin.

Erik Kruskopf
Boken om Ham. Tecknaren Signe Hammarsten-Jansson
Schildts, Helsinki, 1994
(sv.)

»Das Buch über Ham. Die Zeichnerin Signe Hammarsten-Jansson« stellt Leben und Werk von Tove Janssons Mutter dar; hierbei werden etliche Bezüge zwischen den Schaffensfeldern und -weisen der beiden deutlich.

Ari Latvi, Marjatta Mäkinen
Viktor Jansson
Tampereen Taidemuseo/Tammerfors Konstmuseum, 1988
(fi. + sv.)

Katalog zur Gedächtnisausstellung anlässlich des 30. Todestages von Tove Janssons Vater. Ausführliche Darlegungen und zahlreiche Fotos. Alle drei Jansson-Geschwister gehörten zur Arbeitsgruppe.

Materialien

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