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Tove Jansson: Illustrationen und Malerei – Übersicht

Diese Seiten dienen der Übersicht über Tove Janssons zeichnerisches und malerisches Werk, welches sich sehr viel unübersichtlicher und weniger geschlossen darbietet als ihr schriftstellerisches Schaffen.

Inhalt:
a) Illustration
b) Malerei

a) Illustration

Es lässt sich sagen, dass bereits die kindliche Tove eine illustrierende Schreiberin und schreibende Illustratorin war. Ihre Tagebücher, Briefe, selbst gemachte Schulzeitungen und vieles mehr zeugen von unermüdlichem Eifer auf beiden Gebieten.

Schon in jugendlichem Alter illustrierte Tove Jansson dann professionell. Ihre Mutter Ham führte sie bei der Satirezeitschrift »Garm« und anderen, meist literarischen und künstlerischen Magazinen v. a. der 1940er- und frühen 1950er-Jahre ein, wo es immer Bedarf an Karikaturen, Bildwitzen und zuweilen auch Titelblättern gab. Aus spielerischen Anfängen wurden bald ernsthaft verfolgte Beiträge zum zunächst familiären, ab den 1940er-Jahren dann eigenen Lebensunterhalt, z. B. mit diversen Postkarten.

Als die Mumin-Comics und damit ihre Schöpferin selbst Bekanntheit erlangten, entstanden etliche zusätzliche Zeichnungen zum Mumin-Kosmos, so z. B. Einzelillustrationen zur Bekanntmachung der Comicserie (größtenteils 1954) oder Beigaben zu weiteren Mumin-Werken wie das kurze »Intervju med Mumintrollen« zum ersten Mumin-Theaterstück oder der Muminhaus-Bastelbogen. Vgl. insgesamt die Rubrik »andere Muminwerke«.

Nachdem sie sich, erschöpft vom Mumin-Boom, aus demselben etwas zurückgezogen hatte, illustrierte Tove Jansson nur noch selten im Auftrag. Ausnahmen machte sie, wenn ein gesteigertes künstlerisches Interesse sie motivierte (siehe die Bücher von Carroll und Tolkien) oder wenn wohltätige Zwecke vorlagen.

b) Malerei

Tove Jansson sagte wiederholt über sich selbst, sie sei vor allem und im Grunde Malerin. Die Malerei stellte sie in vielen Äußerungen als ersehnten Ruhepol selbstbestimmter Kreativität dar. Dies lässt sich verstehen, wenn man bedenkt, dass der »Mumin-Boom« ab den 1950er-Jahren in Stress und Entfremdung ausartete. Verglichen damit war sie als Malerin unbekannt, wurde von Malerkollegen sogar kritisiert, und somit entfiel auf diesem Feld die ungeliebte Vereinnahmung durch Andere.

Es ergibt sich bezüglich der Malerei ein Schaffensverlauf in einigen konzentrierteren Phasen, welche durch recht lange andauernde Beschäftigung mit anderen Teilen ihres Werkes getrennt sind.

Illustrationen und Malerei

Übersicht
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Sonstige Illustrationen:  Garm  •  Postkarten  •  gemeinnützige Illustrationsarbeiten
Malerei:     Wandgemälde  •  (mehr in Vorbereitung)


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